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Mittwoch, 4. Dezember 2013

Abstürzi-Party III

Alle Jahre wieder... oder wie war das noch? Die Abstürzi-Partys sind schon fester Bestandteil unseres Semesters und werden es bis zum Ende auch bleiben. Zur Erinnerung: Der Name Abstürzi stand von einem fast gleichnamigen Professor, deren Klausur das Ende des Semesters einläutete und da der Name noch eine zweite ganz versteckte Bedeutung hat, wurde die Abschlussparty eben so genannt... und das nicht ohne Grund. Hier einmal der Link zum Post über die erste Abstürzi-Party

Ich muss sagen, dieses Jahr lief alles wie am Schnürchen. Es gab keine Beschwerden, keine Polizei und fast keine Alkoholleichen... zumindest keine, von denen öffentlich gesprochen wurde. Wir haben dieses Mal nur eine Person schlafend im Tischtenniskeller gefunden... dieses Jahr auch ohne Erbrochenes! und bis auf eine Toilettenpapier-Deko auf dem Klo ist wohl nichts zu Bruch gegangen - obwohl der Billard-Tisch mehr ominöse Flecken aufweist als zuvor. Also war alles im Rahmen und die nächste Party kann kommen - vorausgesetzt Thilo lässt sich erneut überreden, den Gastgeber zu spielen. Nun trägt er nämlich die alleinige Verantwortung, denn ich bin fein raus aus dem Spiel :-)

Also hier die braven Fotos von diesem Jahr:

Ulla, Andra, Philipp, Markus, Anna und Maria

Annika, Ulla und Andra

Andra, Basti und Volker

Abstürzi III
Hier noch ein kleines Fundstück - dachte das passt ganz gut ;-)

Freimarkt im November
Bis dann,
Sunny

Montag, 2. Dezember 2013

Neues von Fulbright

Es ist nun zwei Wochen her, dass ich einen Brief von der Fulbright-Kommission bekommen habe. Leider habe ich das Stipendium nicht bekommen, aber ich bin auf der Ersatzliste gelandet. Dort stehen nun 10 Kandidaten und warten und bangen bis Ende Februar auf ihr Schicksal. Um die Chance zu erhöhen, das Stipendium doch noch zu bekommen, muss ich mich nun selbst an einer amerikanischen Uni bewerben. Das heißt wieder: Bewerbungen ausfüllen, Gutachter finden, Noten evaluieren lassen, Bewerbungsgebühren bezahlen - also wieder eine ganze Menge Arbeit und Geld investieren. Natürlich ist das ein Klacks, wenn man wüsste, dass man das Stipendium wirklich bekommt. Aber so, stehe ich gerade kurz vor einer mittleren Lebenskrise. Entweder ich investiere noch mal ca. 200 Euro und bewerbe mich, habe die Chance auf eine tolle und lebensbestimmende Erfahrung oder ich spare das Geld und die Nerven und gebe auf.... ich würde mich immer fragen: Was wäre wenn? Was wäre, wenn durch Zufall jemand von der Hauptliste abspringt, was wäre, wenn ich durch meine Bewerbung an der Uni direkt als nächste auf der Liste stehen würde? Was wäre, wenn ich auch noch an der Uni angenommen werde und sich alles so fügt, wie ich es mir erträumt hätte?

Diese Entscheidung scheint so einfach und doch so schwer. Mein Kopf ist gerade damit beschäftigt, ein Bachelor-Thema zu finden. Dazu kommt noch das aktuelle Semester mit Hausarbeiten, Referaten und Prüfungen... Und Weihnachten steht auch noch vor der Tür.

Am liebsten würde ich gerade in ein Flugzeug steigen und alles hinter mir lassen - den Kopf freimachen. An nichts denken! Aber so ist das Leben nicht und so bin ich auch nicht. Ich mache mir Gedanken und mich lässt auch nichts so schnell los. Also heißt es: Schlaflose Nächte, Kopfschmerzen und einfach mal in den sauren Apfel beißen und weitermachen - was anderes bleibt mir ja nicht übrig und was anderes würde mich in absehbarer Zukunft auch nicht glücklich machen.

So. Punkt.
Gute Nacht,
Sunny

Dienstag, 12. November 2013

Eine Woche Dänemark


Einen wunderschönen guten Abend meine Lieben,

ich bin zurück von einer unglaublich tollen Woche in Dänemark. So viel Spaß, Entspannung und Alkohol hatte ich schon lange nicht mehr. 

Die Hinfahrt war anstrengend und lang - arme Maria, denn sie musste den ganzen Weg alleine fahren. Schließlich hat ihr Opa uns das heilige Auto anvertraut und da durfte nichts dran kommen. Bevor es aber auf die Autobahn ging, haben wir sechs erst einmal fleißig eingekauft: Toilettenpapier, Spüli, Salz... und natürlich die wichtigen Dinge, wie Alkohol, Chips, Schokolade und achja... Alkohol ;-)


Zum Glück hatten wir keine großen Staus und sind noch rechtzeitig zur Schlüsselübergabe angekommen. Das Haus hat all unsere Erwartungen übertroffen und sah wirklich so aus, wie auf den Bildern! Highlight: Sauna, Whirlpool, Swimmingpool und neue Möbel. All das wurde natürlich auch direkt am ersten Abend ausgiebig getestet. Sowieso waren die sanitären Anlagen die ganze Woche im Dauereinsatz. Wenn man schon mal den Luxus hat, muss man ihn auch gefälligst nutzen (Das haben wir dann am Ende auch bei der Strom/Heizungs-Abrechnung gemerkt).

Um den Urlaub grob zusammenzufassen: Wir haben Spiele gespielt, Lieder gesungen, Filme geschaut, Strandspaziergänge gemacht und es uns einfach gut gehen lassen. Das Wetter war nicht so berauschend, aber da wir eh den halben Tag verschlafen haben, hat uns das wenig gestört... außer die zwei Male, an denen wir die Umgebung erkunden wollten. Vor allem Nina und ich haben eine dicke Regenwolke auf unserem zweistündigen Spaziergang durch die Walachei auf die Probe gestellt  - ich verrat's euch: Die Wolke hat gewonnen! 




So nun sind wir wieder alle daheim und schlafen in unseren eigenen Betten. Komisch ist es schon, morgens nicht mehr von dem Duft frischgebackener Brötchen aufzuwachen und bei gedecktem Frühstückstisch über die Geschehnisse des letzten Abends zu diskutieren. Deswegen haben wir uns fest vorgenommen, so eine Reise bald zu wiederholen. Genau so etwas hat mir so lange gefehlt - eine tolle Truppe mit unglaublich lustigen und lieben Menschen, mit denen ich Spaß haben kann und wo sich jeder einfach wohlfühlt.

Danke meine Lieben!!

Bis bald,
Sunny

Samstag, 2. November 2013

Bis nächste Woche


Meine Lieben,

morgen... also eher heute fahre ich in den Urlaub. Wir sind mit einer lustiger Sechertruppe unterwegs nach Dänemark. Um euch ein wenig neidisch zu machen, hier unser Haus.


Mehr gibt es dann nächste Woche, wenn ich wieder im Lande bin.

Eure Sunny

Dienstag, 29. Oktober 2013

Angstschreie und ein frischer Babyfant


Ein Schock zum Anfang

Nichts ahnend habe ich mit Fabi telefoniert, da kam ein Schrei aus der Küche... ein Hilfeschrei! Maria brauchte dringend meinen Beistand - als gute Freundin eilte ich natürlich sofort herbei und was sah ich?? Eine riesengroße, fette, schwarze Spinne und eine bewaffnete Maria. Gewählte Waffe: Cola-Glas und Werbeblatt. Da ich selbst Angst vor den Viechern habe, war mein erster Tipp: Schubs sie an, dann kommt sie aus der Ecke. Wie gesagt, so getan. Nur leider ist Agatha herunter gefallen und war für einen kurzen Moment verschwunden. Eine helle Aufruhr - Maria und ich sind mit einem spitzen Schrei zwei Meter zurück gesprungen. Langsam fasste Maria sich ein Herz und hob die Matte von der Fensterbank hoch. Da saß sie - dick und gemein! Nun konnte Maria das Glas über sie stülpen und sie einfangen. Meine glorreiche Aufgabe bestand darin das Fenster im Wohnzimmer zu öffnen, um den Feind in die Freiheit zu entlassen... ich hätte sie ja im Waschbecken ertränkt....

Keine zwei Stunden später ertönte ein weiterer Schrei - dieses Mal aus dem Badezimmer. Wie ein tapferer Ritter befreite Maria uns auch von diesem Ungetüm (ich nannte es Thekla). Zur Beruhigung mussten wir uns dann erst einmal einen schönen Film anschauen und ein Stückchen Schokolade für die Nerven essen. Mit "Tatsächlich Liebe" verlief der Abend dann wie gewünscht: viele ohhhhs und ahhhs erfüllt von Liebe und Freude!


Foto: Erlebnis-Zoo Hannover

Noch mehr "oh wie süß's" hörte ich heute auf der Arbeit. Denn ein neuer Babyfant ist am Sonntag geboren. Heute haben wir ihn der Presse vorgestellt. Das graue Mädchen ist wirklich hübsch und hat schon jetzt hunderte Herzen erobert! Mehr Details zu Mama und Kind gibt’s hier!

Einfach zum Verlieben:

Montag, 28. Oktober 2013

Raus in die Natur

Im Oktober sollte man ja die letzten warmen Tage genießen und raus an die frische Luft gehen. Genau das haben wir uns auch gedacht! Oscar, Markus, Nina, Ulla, Maria und ich sind auf Geocaching-Suche gegangen. Für alle die diese tolle Aktivität noch gar nicht kennen, hier eine kleine Erklärung:

Webdefinition:
Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke werden anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade und "besondere" Suchen. Zum Beispiel gibt es Rätsel, die man erst lösen muss, bevor die Endkoordinaten preisgegeben werden. Also was für die grauen Zellen und den schlaffen Körper.

Wir haben uns einen Nacht-Cache ausgesucht. Also Taschenlampen schnappen und reichlich in der Gegend rumfunzeln. Dabei sollte doch beachtet werden, dass die Menschen in ihren Wohnzimmern nicht denken, dass sie gleich ausgeraubt werden oder gar die Polizei rufen, da ein Haufen von Menschen mysteriös umher wandern... Hier ist auch noch mal wichtig zu sagen, dass man auf der Suche auch keinem "Muggel" (die Unwissenden) erzählen darf, was man denn gerade da tut und wonach man sucht. 

Leider waren wir nicht erfolgreich und wir haben die Suche nach zwei oder drei Stunden abgebrochen. Die Hinweise waren zwar gut, aber irgendwie sind wir wohl an einer Stelle falsch abgebogen und haben den nächsten Tipp nicht mehr gefunden. Nächstes Mal wählen vielleicht auch besser einen Anfänger-Cache, damit die Erfolgschancen ein bisschen besser sind.

Bald ist Halloween und da wir letztes Jahr schon einen ganzen Monat zu früh mit dem Kürbisschnitzen angefangen haben, sind wir dieses Mal nur zwei Wochen zu früh dran. Maria, Laura und ich waren kreativ und fleißig zu gleich. Erst wurden die drei großen,sehr ungleichen Kürbisse ausgehöhlt. Da kam eine Menge Kerne und Fleisch raus. Als nächstes haben wir uns an die Suppe und das Brot gemacht. Laura war für die Röstung der Kerne zuständig und hat einen super Job mit der richtigen Würzung gemacht - schön salzig! :-)
Maria hat die Brote gebacken und ich durfte auf die Suppe aufpassen. Nach einem leckeren Abendessen, haben wir uns dann an die eigentliche Arbeit gemacht. Dieses Jahr haben wir alle Fratzen geschnitzt - kein Platz für Missgeschicke und verhunzte Kürbisse!

Und hier das grausame Ergebnis:



Fazit: Schnitzen macht Spaß und eine tolle Deko ergibt es auch. Suppe hat geschmeckt, aber meine Lieblingsspeise wird sie wohl nicht werden.

Bis bald, 

Sunny


Sonntag, 27. Oktober 2013

Bewerbung um das Fulbright Stipendium

Also wie vielleicht ein paar von euch wissen, habe ich mich um ein Stipendium  der Fulbright Kommission beworben, um meinen Master in den USA zu machen.

Für die, die es interessiert beschreibe ich mal das Verfahren:

Also als erstes habe ich im Juli meine Bewerbung zusammen gestellt. Dazu gehörten zwei Aufsätze zu meinen Studienvorhaben und meiner persönlichen Entwicklung. Außerdem brauchte ich zwei Referenzschreiben von Professoren, die ich ungelesen weiter schicken musste. Neugierig war ich schon, aber meine Professoren wollten mir auch keine Kopie schicken... ist ja auch richtig so, aber vielleicht bekomme ich sie ja doch irgendwann zu sehen. Man wird ja doch gerne gebauchpinselt ;-)

Als nächstes habe ich mich ein wenig auf die faule Haut gelegt, denn die Testergebnisse des TOEFL und GRE mussten ja erst Ende November bei der Kommission eintreffen. Mitte September habe ich dann den TOEFL-Test geschrieben. Alle Materialien dazu habe ich mir kostenlos von der Webseite geholt. Denn wer einigermaßen gut im Englisch ist, braucht sich kein teures Buch zu holen. Da reichen die Beispiel-Fragen online völlig aus! Das Wichtigste ist einfach, dass man mit dem Format des Test vertraut wird und weiß, wie die Fragen gestellt werden.

Dann habe ich gewartet bis ich die Ergebnisse bekam. Zum Glück waren sie besser als erwartet und ich konnte mich für den GRE-Test Anfang Oktober in Hamburg anmelden. Dafür habe ich circa zwei Wochen gelernt und im Nachhinein würde ich sagen, dass das zu wenig war. Viel zu wenig! Wenn allein amerikanische Studenten zwei bis drei Monate dafür büffeln, brauchen internationale Studenten wesentlich mehr Zeit um genügen Vokabeln auswendig zu lernen und das Mathewissen wieder drauf zu schaufeln. Dementsprechend bin ich auch nicht mit meinen Ergebnissen zufrieden, aber ich habe weder die Zeit noch das Geld, um ihn noch mal zu machen. Ich hoffe einfach, dass die Unis ein Auge zu drücken oder ihnen die Ergebnisse vielleicht ganz egal sind. Hierfür empfehle ich auf jeden Fall ein Buch zu kaufen. Das hilft wirklich und ist gar nicht mal so teuer. Denn ohne einen Leitfaden ist man in diesem Dschungel echt verloren. Ich wusste überhaupt nicht womit ich anfangen sollte und da hat mir das Buch von "The Princeton Review" wirklich gut geholfen!

Ende September habe ich eine Email von der Kommission bekommen, in der ich in die Endrunde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Das hat mir noch mal eine ganze Portion Zuversicht geschenkt. Ende Oktober, genauer gesagt letzten Montag, war es soweit: Auf nach Berlin und dem Komitee aus drei Professoren und einem Fulbright-Vertreter stellen. Normalerweise fragen sie immer nach aktuellen Geschehen in der US-Politik und den Deutsch-Amerikanischen Beziehungen. Außerdem fragen sie nach persönlichen Meinungen und Vorhaben als deutscher Botschafter - zum Beispiel: Welches Thema würdest du für einen Vortrag über Deutschland wählen? Wie würdest du einen deutschen Abend gestalten? Welche Traditionen sind wichtig in Deutschland? Was steht für Deutschland? Wie würdest du einen Amerikaner überzeugen in Deutschland zu studieren? Wie würdest du als deutscher Botschafter in Amerika deine Nachricht verbreiten?

Das Gespräch dauert ungefähr eine Stunde und man sitzt nicht allein vor der "Jury" - wir waren zu dritt, aber es können auch bis zu fünf Personen gleichzeitig interviewt werden.
Leider habe ich noch keine Antwort bekommen. Die Briefe mit Ab- und Zusagen werden erst Anfang November rausgeschickt - aber dann werde ich bestimmt noch mal darüber schreiben - geschweige denn, ich habe eine Zusage bekommen, denn dann geht es direkt weiter mit den Vorbereitungen für die Bewerbung an der amerikanischen Uni. Das wird auch noch mal richtig spannend. Ich werde euch auf dem Laufenden halten... versprochen! :-)

Samstag, 26. Oktober 2013

Songs - Verkleide dich als dein Lieblingslied



Mein 23. Geburtstag stand unter einem besonderen Motto: Songs - Verkleide dich als dein Lieblingslied (Wobei "Lieblingslied" nicht all zu ernst genommen werden sollte).

Ich muss sagen, dass sich bis auf ein, zwei Ausnahmen alle Gäste sehr viel Mühe mit ihrem Kostüm gegeben haben. Hier einmal kurz die Playlist des Abends:

John Paul Young - Love Is In The Air
Nena - 99 Luftballons
Dschinghis Khan - Moscau
Falco - Der Kommissar
Taio Cruz - Hangover
Tiger & Zyntherius - Sunglasses At Night
IZ - Over The Rainbow
Christina Aguilera - Candyman
Fergie - A Little Party Never Killed Nobody
Village People - YMCA
Deichkind - Illegale Fans
Robbie Williams -Angels
Deichkind - Arbeit Nervt
Capital Cities - Safe And Sound
Absolute Beginner - Füchse

Ein toller Abend mit unglaublich schönen Menschen! Um Mitternacht wurde ich mit traumhaften Geschenken überhäuft und von allen Seiten gedrückt, wie es sich nun mal gehört. Am nächsten Morgen gab es auch noch ein großes Geburtstagsfrühstück mit zauberhaften Rosen von meinem Liebsten, der leider nicht da sein konnte.

Aber am besten lässt sich der Abend eh mit Bilder beschreiben. Also Musik an und gucken:





  

Sonntag, 22. September 2013

Umziehen und Tschüss sagen

Mein altes Zimmer

Wow, über einen Monat ist es schon wieder her.... Hallo erstmal!

Vieles hat sich verändert!

Ich bin umgezogen! Raus aus dem Studentenwohnheim, rein in eine wunderschöne WG mit Maria. Sie hat ja schon vorher dort gewohnt und alles toll eingerichtet. Da lebt man sich direkt schneller ein. Mein Zimmer ist nun auch soweit fertig, es fehlen noch ein paar Bilderrahmen, eine größere Kiste und ein Teppich und dann sollte alles seinen Platz haben. Der Umzug war ganz schön stressig. Zum Glück ist Papa her gekommen und hat mir geholfen. Er hat auch die Waschmaschine mitgebracht, die Oscar und sein Freund mit reichlich Manneskraft die Treppen hochgehievt haben. Danke noch mal!! Papa und ich haben auch direkt zwei Mal den Weg nach Ikea auf uns genommen, da wir mir noch ein Billy Regal gekauft haben. Am Tag des Umzugs hat er dann alles alleine aufgebaut, während Fabi und ich drei Mal hin und her fahren mussten, bis all mein Kram in der neuen Wohnung war. Alles hat wunderbar geklappt und nun kann das aufregende WG-Leben losgehen --- und zwar direkt mit einer Einweihungsfeier. Es waren noch Semesterferien, deswegen konnten nicht alle eingeladenen Gäste kommen, aber es war auch so ein sehr schöner Abend mit den wichtigsten Leuten. Am nächsten Morgen gab es sogar Frühstück vom Lieferservice (Markus hat sich erbarmt).
Mein neues Zimmer


Eine Woche darauf habe ich den TOEFL-Test geschrieben, den ich brauche, um das Stipendium für mein Studium in den USA zu bekommen. Gestern habe ich das Ergebnis bekommen: 110 von 120 Punkten! Das war der leichtere Test, nun muss ich mich auf den GRE-Test vorbereiten, der wohl um einiges schwieriger sein soll :-(

Gestern ist auch Fabi aus dem Studentenwohnheim ausgezogen. Seine Mutter war hier und hat ihm beim Packen geholfen. Bei ihm kamen auch stolze acht große Kartons zustande. Zum Glück hat alles in den Transporter gepasst. Nun ist er wieder in Berlin und hat mich hier ganz allein gelassen :-( Aber wir werden uns ja hoffentlich bald wieder sehen - außerdem in Zeiten von Handys, Skype und Briefen, ist man ja nie ganz aus der Welt. Zu seinem Abschied hat er auch eine kleine Party geschmissen. Es gab leckere Bowle und heiße Billardpartien. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man nicht mehr weiß, um wie viel Uhr man ins Bett gekommen ist.... oder? ;-)



So, Dienstag fängt die Uni wieder an und dann ist das leichte Leben vorbei.... naja... also ich denke, ich werde mich auch dieses Semester nicht über arbeiten. Schließlich habe ich nur sechs Kurse. Dafür kann ich mich ja dann bei der Arbeit im Zoo voll und ganz auslassen.

Also bis zum nächsten Mal,
eure Sunny

Mittwoch, 14. August 2013

Zwei Wochen Heimaturlaub

Hallöchen,

lang lang ist's her. Bevor ich nach Polen gefahren bin, war ich ja zwei Wochen Zuhause und dort haben wir auch ein paar tolle Ausflüge gemacht. Also hier ein kleiner Nachtrag.

Zu Papas Geburtstag sind wir Segway gefahren. Das hat super viel Spaß gemacht und ich würde am liebsten gleich noch mal machen. Man muss sich einfach mit seinem Gewicht nach vorne legen und schon fährt das Ding los. Erst ist es ein sehr komisches Gefühl, da man keine Bremse oder so hat. Aber nach einer Weile hat man sich schon so sehr daran gewöhnt, dass man gar nicht mehr absteigen möchte. Leider ist das immer noch sehr teuer und es bleibt wohl erst einmal bei diesem einmaligen Erlebnis, aber wenn die Preise etwas studentenfreundlicher werden, würde ich das auch gerne mal in Hannover ausprobieren.




In der gleichen Woche haben Papa und ich auch eine Fahrradtour gemacht. Er hat sich vor kurzem ein E-Bike gekauft und ich hatte mir für den Tag eins ausgeliehen. Das war wirklich lustig, weil mein Fahrrad richtig laut war und man jedes mal gehört hat, wenn der Motor angegangen ist. Wir sind bis zum Blausteinsee gefahren und noch weiter bis zu einem Aussichtspunkt. Der lag aber auf dem Berg und selbst mit Antriebsmotor war das ganz schön anstrengend da hoch zu kommen. Papa musste natürlich elegant an den Profi-Radfahrern vorbei rasen, die selbstverständlich sehr irritiert waren. Oben angekommen haben sie schnell entdeckt, warum Papa so schnell war.

Von unseren Nachbarn haben wir Karten für das Jahrhundertspiel Deutschland vs Holland bekommen. Die ganzen "alten" Stars haben gespielt und ich konnte den neuen Tivoli endlich mal bei einem Spiel erleben. Es war aber so heiß an dem Tag und die Sonne stand die ganze Zeit gegenüber von uns. Ein Ordner ist sogar umgefallen. Ich hatte am nächsten Morgen nur Muskelkater im Arm, da ich mir die Eintrittskarte als Sonnenschutz vors Gesicht gehalten habe. Das Spiel war nicht ganz sooo spannend und Deutschland hat verloren. Aber ein Erlebnis war es trotzdem.
Mama, Papa und Tobi
Am letzten Wochenende hat mich Fabi besucht und zusammen mit meinen Eltern haben wir einen Ausflug in den holländischen Park "Mondo Verde" gemacht. Das ist so eine Mischung aus Zoo, Grünanlagen und Freizeitpark. Es war alles so riesig, aber wir haben trotzdem alles recht zügig geschafft. Es gibt dort tolle Kulissen, wie zum Beispiel China und Japan oder die nachgebauten Dinosaurier. Es war auch für jeden was dabei. Am meisten Spaß hatten Papa und Fabi beim Autoscooter - immer schön mit Vollgas in den nächsten Wagen rammen.... na gut, ich hatte auch meinen Spaß!




Und so gingen zwei Wochen Hotel Mama ganz schön schnell vorbei - wie immer! Ich genieße die Zeit Zuhause immer sehr, obwohl es doch eine Umstellung ist, sich wieder auf andere Menschen einzustellen und in einem großen Haus zu wohnen, anstatt in meinen 9 Quadratmetern. Das nächste Mal werde ich meine Eltern wohl erst wieder zu meinem Geburtstag sehen. 

So, das war also eine kleine Zusammenfassung von meinem Sommer in der Heimat.

Bis dann,

Sunny

Samstag, 27. Juli 2013

ISSS 2013: German Night

Markus, Tobias, Oscar


Guten Morgen,

gestern hatte ich leider keine Zeit zu schreiben... ab und zu muss es ja auch stressig sein. 

Am Donnerstag sind wir abends zu einem Grillplatz gefahren, wo wir lecker gegessen und getrunken haben. Markus hat wieder seine Gitarre dabei gehabt, die Kutsche fuhr mehrmals um den See und die ISSS'ler haben sich im Bogenschießen duelliert. Die Mücken haben sich einigermaßen zurück gehalten und wir hatten alle einen tollen Abend.

Gestern morgen haben Ulrike und Nina (auch Teilnehmer der anderen Nationen) eine Präsentation zum Thema "Cultural Exchange" gehalten. Das haben sie sehr vorbildlich gemacht! - Souverän und auf Englisch!
Danach war das alljährliche Fußballspiel. Es war aber soo heiß, dass nur wenige mitgespielt haben und selbst die Zuschauer haben irgendwann schlapp gemacht. Wir haben uns an den Pool gelegt und uns im Wasser abgekühlt. Maria und Markus haben wild im Wasser gekämpft und ab und zu durfte ich auch mal den Pool-Boden besuchen. 

Nach dem Mittagessen sind wir wieder in unsere Workshops gegangen, wo wir die Präsentationen fertig gemacht haben. Bei uns haben wir die Erfahrungen von allen Nationen drin, das ist wirklich interessant gewesen.

Zur Belohnung für die harte Arbeit haben wir uns einen Cocktail gegönnt und uns auf die Terrasse gesetzt. Das Abendbrot hatten wir schon eine Stunde früher, da zwei Fußball-Mannschaften ins Hotel gekommen sind. Für die mussten wir auch Nachts leise sein, obwohl vorher mit denen abgesprochen wurde, dass hier eine Gruppe von Studenten wohnen wird. Aber bevor sie sie die Polizei gerufen haben und uns unsere Musik verboten haben, hat der deutsche Abend statt gefunden. 

Unser Thema: Oktoberfest! Das deutsche Team trug Dirndl und Lederhosen. Die Wände wurden in blau und weiß gehüllt. Patricia und Yan Yin haben eine tolle Moderation hingelegt. Die Leute haben bei den Spielen richtig viel Spaß gehabt. Sie mussten Würstchen essen, Bierkrüge stemmen, Tau ziehen und Kartenhäuschen bauen. Alle haben gesagt, dass wir den besten Abend organisiert haben. Und wie schon erwähnt, mussten wir danach die Musik leise bis ganz aus machen. Danach hat sich die Gruppe verteilt und viele sind früh ins Bett gegangen - außer die Professoren, die haben noch ganz schön lange draußen gequatscht. 

So, nun müssen wir gleich unsere Ergebnisse vorstellen und natürlich haben sich alle darum gerissen und so habe ich die Ehre bekommen, unser Team zu vertreten. Heute ist schon der letzte Abend :-(

Bis dann,

Sunny





Donnerstag, 25. Juli 2013

ISSS 2013: Bulgarian/Lithuanian Night

litauische Leckereien
Hallöchen,

der Morgen war ganz schön anstrengend, da wir die Nacht davor dem Alkohol verfallen waren... zumindest für mich war es eindeutig zu viel. Meine Augen sind bei der Vorlesung immer wieder zu gefallen und ich war froh, als ich danach direkt wieder ins Bett konnte und noch ein bisschen Schlaf nachholen konnte.

Zum Mittagessen waren dann aber auch alle anwesend und haben ihren Kater fast auskuriert. Anschließend haben wir unsere Handtücher geschnappt und sind zum Pool gegangen. Die Sonne hat gut geknallt, aber die Abkühlung im Wasser hat den Nachmittag perfekt gemacht. 

Um 17 Uhr haben wir unser erstes Treffen in den Workshop-Gruppen gehabt. Bei uns ist sogar jede Nation vertreten und nun berichten wir von unseren Erfahrungen mit der virtuellen Identität im Internet und ob diese wirklich die Realität widerspiegelt. Holland ist in solchen Dingen schon sehr weit, im Gegensatz zu den Bulgarien, wo kaum Leute Online Banking machen. Die Holländer haben sogar eine Plattform, wo sie all ihre Informationen zu Steuern, Versicherungen und allem Wichtigen gesammelt zugreifen können. Außerdem haben sie schon viele Gesetze zum Schutz im Netz. Da können sich die Deutschen noch was abgucken,

Nach dem Abendbrot fing der litauische Abend an. Die haben wieder ihre harten Kurzen verteilt, wo ich mich aber zurück gehalten habe. Das erste Spiel hat irgendwie keiner verstanden, aber dafür waren die anderen umso lustiger. Es wurde sogar richtig gefährlich... also manche waren sehr ehrgeizig.... so sind Markus und ich zum Beispiel direkt aufeinander zugestürmt und keiner hat gebremst, so ist Markus mit seinem Knie mit vollem Tempo in meinen Oberschenkel geknallt... ein blauer Fleck und eine heiße Beule sind die Folgen. Auch Ulrike hat sich einen heißen Kampf auf dem Boden geliefert. 

Der bulgarische Abend war noch ein bisschen unübersichtlicher. Wiedermal hat das erste Spiel keiner verstanden... zumindest erst nach mehreren Erklärungen konnten wir spielen. Das Ziel war einen Gürtel und einen Teller im bulgarischen Stil zu gestalten. Danach gab es noch lustige Facts und ein Barkeeper-Spiel. 

Da es mir gestern Abend nicht so gut ging, bin ich mal etwas früher ins Bett gegangen. Die Anderen haben aber auch nicht mehr so lange gemacht, da alle etwas ausgelaugt vom vorigen Abend waren.

Heute geht es zum Grillplatz, aber dazu dann morgen mehr!

Sunny

PS: Hier ist das deutsche Vorstellungsvideo:

Mittwoch, 24. Juli 2013

ISSS 2013 Dutch/Polish Night

Ulrike, Maria und Yan-Yin


Guten Morgen,

eine kurze Nacht ist vorbei (Obwohl ich noch viel Schlaf hatte im Gegensatz zu manch anderem Teilnehmer).

Gestern haben wir die einzelnen Nationen vorgestellt - also die Universitäten und im Anschluss die Gruppen. Jedes Land macht einen Videoclip um sich vorzustellen. Wir wollten dieses Jahr in einem Supermarkt drehen, aber leider sind wir überall heraus geschmissen worden und somit haben wir ein Video im Biergarten gemacht.

Anschließend gab es ein leckeres Mittagessen - Schnitzel mit Kartoffelpüree und Salat. Am Nachmittag wurden die Workshopthemen vorgestellt. Markus und ich haben unsere Vorstellung mit Bravo gemeistert. Es haben sich sogar 7 Leute bei uns eingeschrieben.

Für die Neulinge gab es eine kleine Stadtführung durch Jarocin, wir Veterane haben unseren ersten Ausflug zum Pool gemacht. Das Wetter spielt sehr gut mit, genauso wie letztes Jahr. Die Mücken sind dafür genauso zahlreich wie in Deutschland.

Um neun Uhr begann der niederländische Abend. Zuerst gab es ein Quiz und anschließend haben wir wieder "Skipper, may I cross the river" gespielt. Natürlich gab es Käse und andere Leckereien. Nach einer kleinen Stärkung und einem Umstyling begann der polnische Abend. Dresscode: Ladies and Gentlemen. Viele Männer trugen sogar eine Krawatte. Die Polen haben uns versucht den Tango beizubringen, aber eigentlich haben wir nur nach Lust und Laune nach der Musik getanzt. Meine Tanzpartnerin Maria hat mich gekonnt übers Parkett geschleudert. Danach haben wir den Zeitungstanz gemacht -  da mussten immer zwei Leute auf einem Stück Zeitung tanzen und nach einer Weile wurde das Stück gefaltet. Ulrike und Markus haben gewonnen.... ich versteh auch nicht, warum Maria mich nicht Huckepack nehmen wollte... :-(

Das Gewinnerteam
Danach ging es direkt weiter mit "Reise nach Jerusalem". Da habe ich mich gar nicht so schlecht angestellt und bin unter die letzten fünf gekommen. In den letzten Runden mussten man immer noch eine Aufgabe erledigen, bevor man sich seinen Stuhl suchen durfte. Das war wirklich ein gelungener Abend. Achja und dann wurde das traditionelle ISSS Spiel eingeführt. Es hat irgendwie keinen Namen... vielleicht "Killer". Also man zieht einen Namen und man muss dann diese Person heimlich auf die Wange küssen. Es darf keiner sehen. Wenn das klappt, bekommt man das Opfer der Person und das "Töten" geht weiter. Ich war direkt zu mutig und habe mein Opfer schon gestern Abend erwischt, nur um festzustellen, dass er als Organisator keinen Zettel mehr abbekommen hat... nun warte ich nur noch auf meinen Tod....

Also bis morgen,

Sabrina

Dienstag, 23. Juli 2013

ISSS 2013 Anreise

Tobias, Markus und Nadi
Guten Morgen alle miteinander,

es ist wieder soweit: ISSS - International Student's Summer Seminar in Jarocin, Polen steht an. 

Gestern haben sich alle Nationen auf den Weg gemacht. Das deutsche Team hatte sogar Unterstützung von zwei holländischen Teilnehmern. Morgens um 10 ging es los. Mit der Bahn bis Berlin - Dank der Überflutungen haben wir knapp drei Stunden gebraucht plus die übliche Verspätung mit der Deutschen Bahn. Zum Glück haben wir es noch rechtzeitig zum Zug nach Polen geschafft - sogar alle 14 Mitreisenden samt Koffer, Taschen und Gitarre. 

Weitere drei Stunden mit dem Zug, eine Stunde Aufenthalt in Posen und noch knapp zwei Stunden Busfahrt bis wir im Hotel in Jarocin angekommen sind. Bei den Temperaturen draußen macht das Reisen richtig Spaß. Man klebt richtig an seinem Sitznachbarn und schon werden die besten Freundschaften geschlossen.

Erst war die Zimmerverteilung dran. Da die Polen und Litauer zusammen ins Zimmer müssen, wurden Deutschen, Holländern und Bulgaren gemischt. Wie es der Zufall will, bin ich mit Maria und einer netten Holländerin auf einem Zimmer. Das hat schon mal gut geklappt. Das lang ersehnte Abendessen war auch toll - Spaghetti mit Sahnesoße und Hähnchen. 

Anschließend ging es zum ersten Mal zum Supermarkt - ein Schrecken hat uns dort erwartet: unser Wodka war ausverkauft!!! Letztes Wochenende war das Jarocin Rock Festival und die haben höchstwahrscheinlich das gute Zeug einfach weggekauft!! Unverschämt! Wir mussten uns dann also mit dem zweitbesten Wodka abgeben.... der hat aber seinen Dienst auch getan. 

Wir haben den anstrengenden Tag bei Bierchen und Wodka ausklingen lassen. Für die nötige Gelassenheit haben wir das allseits-bekannte Spiel "Ring of Fire" gespielt - mit Erfolg! Ein wenig getanzt haben wir auch, aber ich bin zu einer vernünftigen Stunde ins Bett gefallen, schließlich haben wir noch eine ganze Woche vor uns. In diesem Sinne: Bis morgen :-)

Eure Sunny

Freitag, 7. Juni 2013

Wie ein Honigkuchenpferd

Gestern war ein ganz, super, mega toller Tag!

Morgens war ich bei der VGH (Versicherung) zu einem Social Media Workshop eingeladen worden. Zwei Kommilitoninnen haben mich empfohlen, da ich ja sehr internetaffin bin und etwas über mein Nutzungsverhalten erzählen kann. Das war schon mal ein sehr liebes Kompliment! Na ja, also bin ich da gestern frohen Mutes dahin und habe ein paar Hände geschüttelt und eine Dreiviertelstunde über facebook, blogs und Co. gesprochen. Es war schön zu sehen, wie viel Interesse die Mitarbeiter hatten. Nachdem ich fertig war, haben sie mir ein kleines Dankeschön überreicht, was für mich eher ein großes war. Damit hatte ich nicht gerechnet. Schließlich habe ich es gerne gemacht. Die Agentur Neuwaerts war auch da, das ist wohl DIE Kommunikationsagentur in Hannover. Zum Glück habe ich das erst hinterher erfahren. Der Geschäftsführer war sehr nett und hat mir seine Karte gegeben… falls ich mal Lust hätte in eine Agentur reinzuschnuppern :-D

Dann ging es wieder zurück zum Zoo. Dort habe ich eine weitere tolle Neuigkeit erfahren. Ich darf weiterhin da bleiben – neben dem Studium ein bisschen Geld verdienen ist immer gut und dann auch noch in einem Team, wo ich mich wohl fühle, die Arbeit Spaß macht und ich mich schon auskenne. Gestern konnte mir einfach niemand mehr den Tag versauen. Ich habe den ganzen Abend wie ein Honigkuchenpferd gegrinst. Einfach schön!

Abends sind Fabi und ich zu Alex (dem Amerikaner) gegangen. Er hat lecker für uns gekocht und uns seine WG gezeigt. Anschließend haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch Kleefeld gemacht. Einfach ein toller Tag. Ich kann es einfach nicht oft genug wiederholen.

Die Woche kann nicht besser enden, denn heute fahre ich mit meiner liebsten Anna zu meiner anderen Liebsten, Maria nach Bonn. Das wird ein tolles Wochenende mit ganz viel Quatschen und natürlich Wein! Das brauche ich mal wieder. Ich freue mich schon so auf die Zeit mit Maria in der WG. Anna wird selbstverständlich auch halb zum Inventar gehören und somit kann es nur genial werden!

Ich wünsche euch ein fabelhaftes Wochenende,
Sunny

Mittwoch, 5. Juni 2013

Post 100! oder: wieder mal im Zoo

Hallöchen,

nach 1 1/2 Jahren habe ich es auch endlich mal geschafft. Mein 100. Posts. In Amerika ging das alles viel schneller.... da habe ich auch jeden Tag geschrieben. Aber so ein schnöder Alltagsblog wäre ja auch langweilig. In Deutschland kennt man ja das Leben.

Am Wochenende war ich wieder mal im Zoo (haha). Dieses Mal mit Fabi und Dan. Samstag war sogar noch der Indische Basar mit Bauchtänzerinnen und Gewürze-Rätsel. Bei der kulinarischen Stärkung ist Dan etwas ins Auge gefallen. Nämlich dieser Flyer:


Von ihm kam nur noch: Die sieht ja aus wie du! Das bist ja du!!
Genau! Vor ein paar Wochen haben wir im Zoo ein "Food-Shooting" gemacht und da habe ich natürlich gerne geholfen - Schließlich musste das Essen ja auch verkostet werden. :-D

Auf der Streichelwiese hatten die beiden Jungs am meisten Spaß: Kleine, unschuldige Ziegen ärgern! Zum Glück haben wir kein Futter mitgebracht. Das wäre ja ins Chaos ausgeartet. Bei der Melkstation auf Meyers Hof gab es den nächsten langen Stopp: Um die Wette melken! (Für Halbstarke) Leider habe ich nur das Video von mir, aber Dan wird mir sicher noch seine Fotos von dem Tag schicken.





Letzter Halt: Zoo Shop! Und natürlich waren die Kleinen wieder hin und weg was man alles kaufen kann. Jeder kam mit einem neuen witzigen Teil an. Guck doch mal. Oh sieh mal hier. Ahhh das will ich haben.


Das war also mal wieder ein erfolgreicher Tag im Zoo - als hätte ich den nicht auch schon jeden Tag in der Woche :-) Gestern hatte ich großes Jubiläum = Vier Monate Praktikum sind schon rum. Nur noch ein paar Wochen und alles ist wieder vorbei. Die Zeit vergeht einfach zu schnell!

Bis zum nächsten Mal,
Sunny


Freitag, 24. Mai 2013

Nachtrag zu "international friends"



Was ich vorgestern vergessen habe:

Das Leben im Studentenwohnheim erinnert mich total an eine ewig andauernde Klassenfahrt - viele junge Menschen, viel Alkohol, viele Partys....

Man hat zwar seine eigenen Zimmer, aber zum Abendbrot finden sich alle in der Küche ein. Danach geht man in den Aufenthaltsraum und kickert oder spielt Billard. Neustes Hobby: Poker! Jedes Wochenende steigt mindestens eine Party - Lärmbelästigung und ganz viele Betrunkene. Natürlich kennt man alle auf den Feten und somit hat man immer Spaß. Nach der Party geht es hoch in den Flur der Jungs und kichert und hat noch angesäuselte Gespräche über "Wie schlecht es mir morgen gehen wird". Es wird geflirtet, getanzt und gelacht. Alle haben Spaß und genießen einfach die Zeit. Die Lehrer gibt es natürlich auch: Das sind die, die bei den Feten nie dabei sind und sich immer beschweren. Also alles wie bei einer Klassenfahrt!

Das Schönste daran ist, dass die Reise nie zu ende geht, außer es wird jemand nach Hause geschickt und zieht aus. Aber fürs Erste bleiben die Meisten noch eine Weile hier wohnen und wir können weiterhin tolle Tagesausflüge machen und die Nächte genießen!

Bis dann,
Sunny

PS: Heute Abend steigt natürlich wieder eine Party ;-)